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WTA Cluj-Napoca: Potapova kämpft sich ins Viertelfinale

Dem ÖTV-Ass glücken in der inoffiziellen Hauptstadt der rumänischen Region Transsilvanien zwei knappe Siege.
Verfasst von: Manuel Wachta, 05.02.2026
© GEPA pictures / Christian Moser
Anastasia Potapova schlägt sich unter rot-weiß-roter Flagge bisweilen weiterhin sehr erfolgreich.

Nach ihren starken Auftritten bei den Australian Open in Melbourne, wo sie in der dritten Runde nur knapp gegen die Weltranglistenerste und spätere Finalistin Aryna Sabalenka ausgeschieden war, läuft es für Anastasia Potapova bei ihrem nächsten Einsatz auf der WTA-Tour bis dato ebenfalls hervorragend. Die Neo-Österreicherin steht beim WTA-250-Hardcourtevent in Cluj-Napoca nach zwei hart erkämpften Erfolgen im Viertelfinale. Die fünftgereihte 24-Jährige (WTA 58) rang zum Auftakt die Italienerin Lucia Bronzetti (WTA 110) nach 2:43-stündigem Fight mit 5:7, 6:4, 7:5 nieder und ließ dem im Achtelfinale am Mittwoch ein 1:6, 6:4, 6:3 gegen die Russin Anastasia Zakharova (WTA 107) folgen. Ihre Gegnerin im Kampf um einen Platz im Semifinale ist am Donnerstag um nicht vor 17:00 Uhr MEZ die drittgesetzte, rumänische Lokalmatadorin Sorana Mihaela Cirstea (WTA 36).

Potapova hatte bei den Transylvania Open powered by Kaufland im Vorjahr ihren dritten WTA-Triumph nach Istanbul 2022 und dem Upper Austria Ladies Linz 2023 gefeiert. Bei ihrer diesjährigen Titelverteidigung geriet sie schon in Runde eins in starke Bedrängnis, lag sie doch gegen Bronzetti nach verlorenem erstem Satz im zweiten Abschnitt mit 1:3 und 2:4 zurück und musste insgesamt fünf Chancen aufs Doppelbreak abwehren. Selbst hatte sie bis dahin keine Breakmöglichkeit vorgefunden, ehe sie mit vier Games in Folge noch einen dritten Durchgang erzwang. Hier machte Potapova aus einem 0:2-Rückstand eine 4:2-Führung, um sich wenig später, bei 4:5 und 30:30 bei gegnerischem Aufschlag, erneut kurz vor dem Aus zu sehen. Abermals setzte sie aber zu einem starken Finish an und konnte die letzten drei Spiele für sich entscheiden. Im Achtelfinale musste sie dann deutlich weniger zittern, auch wenn es nach einem 4:0 im dritten Satz bei 4:3 und 15:30 noch einmal eng wurde. Mit dem Gewinn von sieben der letzten acht Punkte machte sie schließlich jedoch alles klar.

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