Der Titelverteidiger schlug erneut zu
„Viel Qualität, aber leider einmal mehr wenig Quantität“, so fasste Turnierleiter Heinz Mock, Obmann des ASKÖ TC Energie Burgenland Eisenstadt, die Landesmeisterschaften der Allgemeinen Klasse Kurz und knapp zusammen. Dabei hatte der BFV in diesem Jahr neue Wege beschritten. So musste jeder rot-goldene Klub von der Bundesliga bis zur Landesliga B verpflichtend zwei Tickets nehmen. Teilnehmer aus den besagten Vereinen waren dennoch rar gesät. „Anscheinend hat sich dieses System nicht auf Anhieb durchgesetzt“, meint Mock, der als BTV-Vizepräsident sowie Turnierreferent weiter dran bleiben will, die landesweiten Titelkämpfe wieder salonfähig zu machen. „Zum ersten Ziel, bei den Herren einen 16er-Raster zu füllen, hat nicht viel gefehlt. Der 8er-Raster bei den Damen wurde hingegen klar verfehlt“, so Mock. In Zukunft soll aber deutlich mehr gehen. „Aus meiner Sicht müssen die Meisterschaften der Allgemeinen Klasse an ITN-Turniere geknüpft werden, um die Attraktivität bei den Teilnehmern zu steigern“, liefert Mock eine erste Lösung. „Das war auch heuer schon angedacht, aber da wollten wir als Veranstalter einem anderen nicht in die Parade fahren.“
Zum Sportlichen: Der Damen-Bewerb umfasste lediglich drei Teilnehmerinnen. Venus Piller vom UTC Pöttsching gewann ihre beiden Spiele gegen Nina Schmidt (UTC Neusiedl/See) und Lisa Janitsch (TC Sport-Hotel-Kurz) jeweils souverän in zwei Sätzen. Im Spiel um Rang zwei setzte sich die Seewinklerin durch.
Bei den Herren standen sich die beiden topgesetzten Spieler im Endspiel gegenüber. Titelverteidiger Alexander Gschiel hatte nach einem Freilos zum Auftakt und einem klaren Viertelfinal-Erfolg im Semifinale mit seinem Clubkollegen Julian Lockl hart zu kämpfen. Lockl holte sich den ersten Satz. Erst nach und nach kam Gschiel besser in Fahrt und holte sich noch den Sieg und damit ein weiteres UTC Bad Sauerbrunn-Duell mit der Nummer zwei der Setzliste, Marko Milosavljevic.
„Ich konnte im Endspiel wieder eine bessere Leistung abrufen“, freute sich Alex Gschiel über den 6:3, 6:4-Erfolg und die erfolgreiche Titelverteidigung. „Die Spiele im Herren-Bewerb waren von Anfang an auf sehr gutem Niveau“, berichtet Mock. Schade nur, dass es aufgrund der geringen Teilnehmerzahl nicht mehr davon gab.
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